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Beiträge des Monats February, 2006

Saddam satt

[27. February 2006]

Nachdem er 10 Tage seine Drohung wahr machte, beendete der beliebte Diktator a.D. laut Aussage seines Anwalts seinen Hungerstreik – aus gesundheitlichen Gründen. Ein namhafter Ernährungsexperte dazu: “Gar keine so schlechte Idee eigentlich. Hungern soll ja zu den erstaunlichsten Mangelerscheinungen führen.”

Dumm nur, dass ein Hungerstreik als Druckmittel genau dann an Gewicht verliert, wenn wieder gegessen wird, weil “man sich nicht mehr so fit fühlt”.

Vielleicht hätte Sir Hussein den Einstieg ins Streikwesen etwas flacher wählen sollen; etwa mittels einer großflächigen Rasurabstinenz.

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Viva Wurst!

[23. February 2006]

beer_butt_chickenHeute widmen wir uns mal menschlichen Grundbedürfnissen: Fleisch.

Die Vogelgrippe bedroht die Ossis, trierer Eisdielenbesitzer vögeln die eigene Schwiegertochter – da kann man sich schon glücklich schätzen, dass im weltweiten Netz noch gesunde Aufklärung betrieben wird. Nämlich unter antivegan.de

Ohne Frage nachahmenswert ist “Beer Butt Chicken” (siehe Bild) – schon des Fistens wegen.

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Café unfreundlich

[15. February 2006]

essensrestJeden Sonntag treffe ich mich mit einem Bekannten zum Frühstück und Austausch genialer Geschäftsideen. Heute: das Cafe unfreundlich.

Zwar sind die Preise ein wenig höher, dafür aber gibt es bei Bestellung eines (lauwarmen) Kaffees eine garantiert kundenfeindliche Bedienung gratis dazu. Man steigt also in die sehr exklusive Liga derer auf, die es sich sogar leisten können für eine Beleidigung zu bezahlen.
Eine Spitzenidee, wie ich finde. Dennoch ist sie zum Scheitern verurteilt; alleine in Heidelberg gibt es bereits mindestens 10 Cafe unfreundlich.

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Linkshänder

[12. February 2006]

leftyErfolgreiche Einkäufe ziehen Konsequenzen nach sich. Meist ist eine Tasche (Jeans, hinten rechts) danach etwas leichter, eine andere (Plasitk, unten links) etwas schwerer. Links nicht deshalb, weil ich gerne die rechte Hand freihabe um z.B. hübschen Frauen die Tür aufzuhalten, sondern weil ich schon als kleiner Junge gerne oft tat, als sei ich ein Linkshänder, vermutlich um mich wichtig zu machen.

Zum Beispiel behauptete ich beim Fußball immer, mein linker Fuß sei der stärkere. Außerdem übte ich heimlich, mit links zu schreiben und entgegnete Kritikern meines Gitarrenspiels, es sei nun mal schwierig auf einer Rechtshändergitarre und eine für Linkshänder sei mir zu teuer.

Den Rasierer steuere ich allerdings immer noch mit der rechten Hand. Im Spiegel sieht es dann wieder so aus, als wäre es die linke. Wir Linkshänder sind ja so kreativ!

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Gefangen

[8. February 2006]

Eine 30minütige Forschung hat nun ergeben, dass Karstadt entgegen ersten Annahmen nicht vorzeitig geschlossen und alle Kunden eingemauert hat; vielmehr befinde ich mich noch im ersten Stock. Das war wirklich knapp!

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