Im Grunde bin ich ja eher arbeitsscheu und nie um Ausreden verlegen – eine ehrliche trierer Haut eben. Aber das Stöckchen des sehr geschätzten Kollegen David kann ich natürlich nicht verschmähen.
1. Wann stehst Du zur Arbeit auf?
Schon Volksmund (* 30. August 1955 in Mülheim an der Ruhr) sprach dereinst: “Der frühe Vogel fängt den Wurm; Halleluja!” Früher als 7.15 schaff ich´s dann aber doch nicht mein (viel zu großes) Bett zu verlassen.
2. Stehst Du rechtzeitig auf oder bleibst Du bis zur letzten Minute liegen?
Gemäß des Ursache-Wirkungs-Prinzips und des dritten kobodmaki-Lemmas ist der Zeitpunkt des Verlassens der stationären Regenerationseinheit:
T = 7.15 + [ (Biere am vorigen Abend)*5 + (Schnäpse am vorigen Abend)*10] Minuten + Launefaktor^Wetter
Der Rest ist trivial.
3. Wie viele Wecker hast Du?
Zwei. Erstens den besprechbaren IKEA-Wecker SLABANG (graue Ausführung), der um 7.00 die erste Attacke leitet. Dieser Wecker hat den unschätzbaren Wert einer stabilen “Schlummer”-Taste, die Ihren Namen natürlich überhaupt nicht verdient, weil ich direkt nach energischem Einprügeln sofort wieder in narkotischen Tiefschlaf verfalle.
15 Minuten später macht mir mein Handy – natürlich aus der sicheren Entfernung der entlegensten Fensterbankecke aus – klar, dass das hier GOTTVERDAMMT NOCH MAL KEIN SPASS IST!!
4. Machst Du Frühsport?
Ab und an laufe ich noch ne Runde, bevor der Tag losgeht. Macht wach und die Dusche lohnt sich dann auch.
5. Frühstückst Du? Wenn ja, was?
Meine Geheimrezeptur aus der eigenen Forschungsabteilung lautet: 500gr Magerquark, 500ml fettarme Milch und 500ml Orangensaft im Mixer zur Unkenntlichkeit rotieren lassen und dann kalt servieren. Trotz hohem Eiweißgehalt und einer ausreichende Menge an Kohlenhydraten hat dieser (wirklich!) leckere Drink kaum Kalorien (nein, ich bin nicht schwul).
6. Wie fährst Du zur Arbeit?
Eigentlich immer mit dem Automobil. Irgendwo endet dann doch jede Sportbegeisterung.
