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Beiträge des Monats April, 2009

Ein ♥ für Blogs

[21. April 2009]

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Gerne greife ich den Vorschlag aus stylespion.de auf und liste unten ein paar, wie ich finde, tolle deutschsprachige Blogs auf:

  • beatbyter
    Musik, Macs und mehr… Aktuell auch wieder aktuell
  • Happy Hummel
    Frisch gerelaunchter Blog mit Kommentaren zu Zeitgeschehen und Fundstücken – meist ironisch, manchmal sarkastisch, immer aber sehr gut geschrieben
  • Jorni-Jorni
    Fotografie & Film, Medien, Design & Kunst, Musik, Erasmus
  • evilism[dot]com
    Privater Blog über Web, Dev, Webdev und jede Menge Alltagsunsinn
  • BILDblog
    Ein (Watch)blog der deutsche Medien (nicht selten die BILD) kritisch und mit Witz kommentiert

Mein Penis ist zu klein

[20. April 2009]

Sehr gut, jetzt habe ich Aufmerksamkeit!

epenis Es geht allerdings eher um den elektronischen Twitter-Penis. Unter epenis kann man diesen messen und meiner fällt mit 14cm ziemlich bitter aus.

Das Ganze errechnet sich wohl aus einem Quotienten der Anzahl der Twitterer die einem folgen bzw. denen mal selbst folgt. Das ist fair.

In der Antike wäre so ein Lullilümmel allerdings ne tolle Sache. Dank Happy Hummel weiß ich nun, was ich mich schon lange gefragt habe: Warum tragen die Statuen immer so einen pupsigen Piepmatz zur Schau? Antwort: weil ein kleiner Kamerad Ausdruck kontrollierter Triebe war. Naja, ich mach mein Ding, die machen ihr Ding… diese… Römer!

BotanifonEine praktischere Variante des Twitterns ist das botanifon. Hierbei handelt es sich um einen Bausatz auf Arduino-Basis. Der Pflanze kann dadurch twittern, z.B. wenn sie gegossen werden muss. Das wäre vielleicht die Rettung meiner Wohnungsbotanik.

Überhaupt mag ich den Bausteln Ansatz. Schade, dass die Treffen in Berlin und damit weit außerhalb meines Einzugsgebietes statt finden. Darauf gestoßen wurde ich von dem sehr tollen Radion Senders Deutschland Radio Kultur. Das Interview mit dem Betreiber der Seite kann man sich hier anhören. Ich finde sowieso, jeder sollte diesen Sender hören und nur diesen Sender.

Ist heute der richtige Tag für das Verlautbaren des Diktatorische Imperativs?

Ja, unbedingt!

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iPhone Apps sortieren – Alles könnte so einfach sein

[13. April 2009]

Wer viele Apps auf seinem iPhone oder iPod touch nutzt, wünscht sich oft eine angenehmere Möglichkeit, diese zu sortieren. Das drag’n'drop Prinzip welches iPhone OS mitliefert ist nett aber nicht wirklich klasse. Insbesondere das Verschieben über mehrere Seiten nervt und ich persönlich vermisse auch eine Übersicht über alle Programme.

Zwar bietet sich auf dem jailbreaked iPhone/iPod touch die Möglichkeit, diese in Ordner zu packen. Allerdings möchte ich davon Abstand nehmen, weil ich mein “Handy” beruflich viel und häufig brauche. Das Grundproblem des Sortierens wird außerdem damit nicht gelöst, wenn auch elegant umgangen.

Mit dem OS 3.0 Update kommt im Sommer immerhin Spotlight. Das wird sicher praktisch sein, trotzdem will ich einfach die allerwichtigsten Programme auf der ersten bzw. zweiten Seite haben -- und das ohne verrückt zu werden, bitte.

Der User svdomer09 hat auf Youtube vor etwa einem Monat ein unglaublich tolles Konzeptvideo veröffentlicht. Genau so würde ich mir ein iTunes Update wünsche und an meinem Traum möchte ich euch gerne teil haben lassen:

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Das kleine Gelbe vom Ei

[11. April 2009]

Das Piranha ist eine gemütliche und kleine Kneipe in Trier, genauer der Brückenstraße.

Die Brückenstraße wiederum bietet dem Geburtshaus Karl Marx’ eine wohlige Heimstätte, um dann in die Karl-Marx-Straße zu münden, welche wiederum zur Römerbrücke führt. Verrückt? Ein bisschen. Hat allerdings alles seinen Grund, denn natürlich wurde Kalle nicht in der Karl-Marx-Straße geboren sondern in der Brückergasse, welche später in Brückenstraße umbenannt wurde.

1947 wurde dann Karl Marx zu Ehren der längere Teil der Straße in “Karl-Marx-Straße” umbenannt und dieser führt eben zur Brücke. Das vordere Stück blieb die Brückenstraße um die historische Adresse nicht zu verfälschen. Naja, die war zwar nie “Brückenstraße 10″ sondern “Brückergasse 664″ und Familie Marx lebte dort nur sehr kurze Zeit, aber es tut gut zu wissen, dass alles irgendwie historisch gewachsen ist.

Zurück zum Piranha. Dort verbrachte ich den gestrigen Abend. Das ist gut, denn man kann da gar nicht tanzen und ich will ja nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Getrunken wurden natürlich auch einige  Gläser “Kleiner Gelber” – ein Hausgetänk dessen Rezeptur neben der von Coca Cola in einem sicheren Safe liegt.

Als zwanghaft neugieriger Mensch bringt es mich natürlich der Gedanke, was in diesem Gesöff drin stecke, um den Schlaf.

Und hier ist mein Plan:
Vorweg: das Ganze kann ich nicht alleine durchziehen. Ich brauche Investoren und vor allem tapfere Mitstreiter, die sich Alkohol und Empirik gleichermaßen verschrieben haben.

Der erste Schritt besteht darin, so lange Kleine Gelbe zu bestellen, bis der Wirt mit traurigem Blick ein “Tut mir leid, ich hab keine Zutaten mehr.” ablehnen muss.

Jetzt wirds heikel! Als nächstes nämlich muss weiter getrunken werden; und zwar gezielt. Bestellt werden dürfen Cocktails deren Zutaten bekannt sind. Genaustens aufgeschrieben werden muss dabei, welche Drinks bestellbar sind und welche nicht. Auf diesem Weg lässt sich mit ein wenig Kombinatorik leicht ermitteln, welche Zutaten prinzipiell für die Herstellung des Untersuchungsobjektes benötigt werden.

Prost!

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