Das Piranha ist eine gemütliche und kleine Kneipe in Trier, genauer der Brückenstraße.
Die Brückenstraße wiederum bietet dem Geburtshaus Karl Marx’ eine wohlige Heimstätte, um dann in die Karl-Marx-Straße zu münden, welche wiederum zur Römerbrücke führt. Verrückt? Ein bisschen. Hat allerdings alles seinen Grund, denn natürlich wurde Kalle nicht in der Karl-Marx-Straße geboren sondern in der Brückergasse, welche später in Brückenstraße umbenannt wurde.
1947 wurde dann Karl Marx zu Ehren der längere Teil der Straße in “Karl-Marx-Straße” umbenannt und dieser führt eben zur Brücke. Das vordere Stück blieb die Brückenstraße um die historische Adresse nicht zu verfälschen. Naja, die war zwar nie “Brückenstraße 10″ sondern “Brückergasse 664″ und Familie Marx lebte dort nur sehr kurze Zeit, aber es tut gut zu wissen, dass alles irgendwie historisch gewachsen ist.
Zurück zum Piranha. Dort verbrachte ich den gestrigen Abend. Das ist gut, denn man kann da gar nicht tanzen und ich will ja nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Getrunken wurden natürlich auch einige Gläser “Kleiner Gelber” – ein Hausgetänk dessen Rezeptur neben der von Coca Cola in einem sicheren Safe liegt.
Als zwanghaft neugieriger Mensch bringt es mich natürlich der Gedanke, was in diesem Gesöff drin stecke, um den Schlaf.
Und hier ist mein Plan:
Vorweg: das Ganze kann ich nicht alleine durchziehen. Ich brauche Investoren und vor allem tapfere Mitstreiter, die sich Alkohol und Empirik gleichermaßen verschrieben haben.
Der erste Schritt besteht darin, so lange Kleine Gelbe zu bestellen, bis der Wirt mit traurigem Blick ein “Tut mir leid, ich hab keine Zutaten mehr.” ablehnen muss.
Jetzt wirds heikel! Als nächstes nämlich muss weiter getrunken werden; und zwar gezielt. Bestellt werden dürfen Cocktails deren Zutaten bekannt sind. Genaustens aufgeschrieben werden muss dabei, welche Drinks bestellbar sind und welche nicht. Auf diesem Weg lässt sich mit ein wenig Kombinatorik leicht ermitteln, welche Zutaten prinzipiell für die Herstellung des Untersuchungsobjektes benötigt werden.
Prost!

Nach 25 Jahren Haft, wird das Lebenswerk des ex-Superschurken Christian Klar
Im Grunde bin ich ja eher arbeitsscheu und nie um Ausreden verlegen – eine ehrliche trierer Haut eben. Aber das Stöckchen des sehr geschätzten Kollegen
Jeden Sonntag treffe ich mich mit einem Bekannten zum Frühstück und Austausch genialer Geschäftsideen. Heute: das Cafe unfreundlich.
Erfolgreiche Einkäufe ziehen Konsequenzen nach sich. Meist ist eine Tasche (Jeans, hinten rechts) danach etwas leichter, eine andere (Plasitk, unten links) etwas schwerer. Links nicht deshalb, weil ich gerne die rechte Hand freihabe um z.B. hübschen Frauen die Tür aufzuhalten, sondern weil ich schon als kleiner Junge gerne oft tat, als sei ich ein Linkshänder, vermutlich um mich wichtig zu machen.
Letzte Nacht träumte mir, ich sei tot. Voll peinlich – erwartete ich doch Besuch! Nachforschungen ergaben dann auch, dass meine gestorbenen Überreste in meiner Küche rumlümmelten, wo ich dem Schaum vor meinem Mund nach zu urteilen möglicherweise an Tollwut gestorben sein könnte, aber wer weiß das schon.